Die Apfelrose – sehet und staunet

Wer von Euch hat sie nicht schon gesehen und ganze Bauklötze gestaunt? Die Apfelrosen-Muffins.

Ich selbst habe immer wieder Posts auf Insta und generell überall im Internet gesehen. „Wie werden diese kleinen hübschen verdammten Biester wohl gemacht“, habe ich mich gefragt. Die etlichen Erklärungen auf diversen bekannten Seiten waren mir irgendwie zu verwirrend. Auf YouTube bin ich dann fündig geworden. Die Videos von BakeClub und Kati’s Welt haben mir dabei besonders gut gefallen und die beiden haben das wirklich super gut erklärt!

Die Zutaten
Ihr braucht wirklich nicht viel: Für 12 Stk (das entspricht einem Muffin-Blech) habe ich 3x Blätterteig und 3 Äpfel gekauft. Je nach Geschmack verfeinert Ihr Eure Muffins noch mit einer Zucker-Zimt-Mischung oder etwas Konfitüre (in meinem Fall Aprikose). Einen Schuss Zitronensaft benötigt Ihr auch noch; dazu später.

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Wie werden die Apfelrosen nun gemacht?
Wie ich – zu meiner Freude – feststellen musste, sind die Apfelrosen wirklich super einfach und unkompliziert zu machen. First of all müssen erst einmal die Äpfel vorbereitet werden (waschen ist wohl selbsterklärend ;-)). In den YouTube-Videos werden sie in dünne Scheiben gerieben oder sehr fein in Scheiben geschnitten. Ich selbst habe sie erst einmal geteilt und dann mit einem großen Messer in dünne Scheiben geschnitten (war im Nachhinein vllt doch eher unklug). BakeClub gibt den Tipp die Apfelscheiben in eine Schale mit Wasser und Zitronensaft zu geben, so werden die Äpfel später im Backofen nicht so braun. Toller Tipp! Habe auch so gemacht.

Im nächsten Schritt wird der Blätterteig „bearbeitet“. D.h. er wird einfach nur ausgerollt und in 4 bis 5 etwa gleich breite Streifen geschnitten. Ganz nach Eurem Geschmack könnt Ihr die einzelnen Streifen dann mit der Zucker-Zimt-Mischung oder der Konfitüre bestreuen/bestreichen. Die Aprikosen-Konfitüre habe ich übrigens – wie in einem der Videos gezeigt – auch mit etwas Wasser verdünnt, so lässt sie sich besser verteilen. Wenn Ihr das erledigt habt, folgt auch schon der nächste und aufregendste Schritt: Die Apfelscheiben werden nun auf die Blätterteigstreifen gelegt. Achtet dabei darauf, dass die Äpfel in jedem Fall zu ungefähr der Hälfte über den Rand des Blätterteigs hinausragen und sich die einzelnen Scheiben dabei leicht überlappen. Auf diese Art bekommen sie später die typische Rosenblätterform. Den unteren Rand des Streifens habe ich dann etwa 0,5cm eingeklappt, damit die Konfitüre und der Saft von den Äpfeln nicht so rausläuft.

Wenn Ihr diese Schritte erfolgreich erledigt habt, kann es weitergehen. Die mit den Apfelscheiben belegten Blätterteigstreifen werden nun einfach der Länge nach aufgerollt. Achtet dabei darauf, dass die Apfel oben nicht hinausrutschen (das ist mir das ein oder andere Mal passiert und ich hatte große Mühe sie wieder halbwegs hübsch an ihren Platz zu schieben).

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Jetzt können die niedlichen Dinger (ja ich weiß; meine Rosen bedürfen tatsächlich noch ein wenig Übung, aber es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen) auch schon in den Backofen verfrachtet werden. Lasst Euch davon am besten von Eurem Bauchgefühl und der Erfahrung mit Eurem Backofen leiten. Ich hatte die Apfelrosen bei etwa 160°C Umluft für ca. 20 bis 25min. im Backofen. Das ist aber total vom Gerät abhängig und kann variieren.

Und Tadaaa: Da waren sie auch schon fertig!

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Mein persönliches Fazit
Zu Beginn kann ich Euch eines sagen: Im Büro sind sie gut angekommen 🙂 Dafür schon einmal Daumen hoch!

In der Umsetzung und beim Schwierigkeitsgrad kommt es natürlich auf etwas Fingerspitzengefühl an, aber ich möchte mal behaupten, dass wirklich jeder Apfelrosen-Muffins machen kann. Sie sind nicht nur einfach und schnell gemacht, sondern sehen letztlich auch noch wirklich hübsch aus und sind ganz bestimmt auf jedem Teller ein kleiner Hingucker. Ob Ihr die Zimt-Zucker-Mischung wählt oder die Konfitüre ist ganz Eurem persönlichen Geschmack überlassen. Ich habe beides ausprobiert und könnte mich auf Anhieb nicht entscheiden, was mir besser geschmeckt hat.

Mein persönlicher Tipp an Euch:
Befolgt BakeClub ’s Tipp und stellt die Apfelscheiben – soweit vorhanden – in dem Zitronenwasser für ca. 2 bis 3min. in die Mikrowelle. Dadurch werden sie weich und lassen sich später mit dem Blätterteig deutlich besser aufrollen. Auf diese Weise verhindert Ihr, dass Euch der Teig ggf. einreißt.

In diesem Sinne: Viel Spaß bei der Rosenproduktion! 🙂

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